Die Gründung des Ortes fällt in die dritte Siedlungsperiode Hessens (700 bis 1200). Urkundlich wird Zella erstmals 1224 genannt. Nach Arnold "Ansiedlungen und Wanderungen deutscher Stämme" bedeutet das lateinische Wort "Cella" eine mönchische Ansiedlung aus der Höfe und Dörfer wurden. Laut Urkunde des Klosters Haina hat damals "Ruppert von Zell" den Zehnten an das Kloster Haina abgegeben.

1434 heißt das Dorf "Tzelle". Damals sind dort 6 Güter, die der Herrschaft den Dienst tun müssen. Zella ist der Sitz einer kollegialen Gerichtsbarkeit, des sogenannten Hufengerichts gewesen. Nach Ende des 30-jährigen Krieges war die Ortschaft völlig zerstört und die gänzlich verarmten Einwohner fingen wieder an, ihre verwüsteten Felder zu bearbeiten und ihr Dorf aufzubauen. Ein halbes Jahrhundert ging darüber hin, bis alle Schäden behoben waren. 1656 wurde auch die alte Schule wieder neu erbaut. 1839 wurde an der gleichen Stelle das heutige Schulgebäude errichtet, welches jahrelang den Einwohnern als Dorfgemeinschaftshaus diente.

 

Willingshausen Zella liegt im südlichen Schwalm-Eder-Kreis in der Auenlandschaft gebildet durch Schwalm, Antreff und Grenf.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung konnte Zella in 1907 verzeichnen, durch die Bachnstreckeneröffnung Treysa-Hersfeld (Knüllwaldbahn). In den 70er Jahren wurde diese Bahnstrecke stillgelegt, die Trasse kommt heute dem Tourismus zu Gute und wird als Randwanderweg genutzt. Zella hat derzeit 512 Einwohner.

 

http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/634026090

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