Am 8. Januar 2005 wurde unser neues Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. Vorausgegangen war eine lange Planungszeit, wo Ortsbeirat, Vereine und die Bürger involviert waren. Im Jahre 1996 wurde für die Erweiterung der Alten Schule, die als Dorfgemeinschaftshaus diente, ein Anspardarlehen in Höhe von 400.000 DM beantragt. Da festgestellt wurde, dass eine Erweiterung der Alten Schule schlecht möglich war, wurde ein Neubau angestrebt. 1999 wurde deshalb ein zweites Anspardarlehen ebenfalls in Höhe von 400.000 DM beantragt und bewilligt. 2001 wurde das erste Anspardarlehen auszahlungsreif und es wurde mit den Planungen begonnen. In diesem Zeitraum fand auch die erste Bürgerbeteiligung statt. Mehrere Bürger fragten, ob nicht die Mittel für die bevorstehenden Kanalbaumaßnahmen zur finanziellen Entlastung der Bürger genommen werden könnte. Eine Bürgerbefragung im Frühjahr 2001 brachte allerdings das Ergebnis, dass eine große Mehrheit der Bürger den bau eines neuen Dorfgemeinschaftshauses wünscht. Am 16.08.2001 fasste die Gemeindevertretung einen Grundsatzbeschluss zum Bau eines neuen DGHs am Feuerwehrgerätehaus. Die Alte Schule sollte verkauft werden und der Verkaufserlös für die Finanzierung des Neubaus genommen werden. Die anschließenden Planungen ergaben, dass das Wünschenswerte den vorgegebenen Finanzrahmen sprengen würde. Und der Verkauf der Alten Schule gestaltete sich sehr schwierig Anfang 2002 wurde das Nachbargrundstück der Alten Schule zum Verkauf angeboten. Es bestand nun die Möglichkeit die Alte Schule unter Einbeziehung der Nachbargebäude zu erweitern, was allerdings zu einer Verdoppelung der geplanten Baukosten geführt hätte. Diese sollten durch ein regionales Förderprogramm aufgefangen werden. In der Bürgerschaft bildeten sich nun zwei Lager die Befürworter des Neubaues am Feuerwehrgerätehaus, wo keine Parkplatzprobleme und Lärmbelästigungen zu befürchten wären. Und die Befürworter der Erweiterung der Alten Schule, die den Dorfkern stärken und erhalten wollten. Der Ortsbeirat legte der Gemeindevertretung einen Kompromiss vor, der den Erhalt der Alten Schule und ein abgespecktes Dorfgemeinschaftshaus am Feuerwehrgerätehaus vorsah. Die Vereine sollten die Alten Schule für Vereinsräume nutzen. Die Gemeindevertretung lehnte diesen Vorschlag im September 2002 ab und beschloss, dass nur ein Standort realisiert werden könnte. Daraufhin wurde vom Ortsbeirat ein Arbeitskreis DGH gebildet, dem der Ortsbeirat, die Gemeindevertreter aus Zella, Vereinsvorsitzende und der Architekt angehörten. Sie sollten nun eine Planung erarbeiten. Zuerst musste aber die Standortfrage geklärt werden. Dazu wurde eine zweite Bürgerbefragung im November 2002 durchgeführt. Die Bürger sollten entscheiden, ob die Alte Schule erweitert werden sollte oder ein Neubau am Feuerwehrgerätehaus realisiert werden sollte. Die Bürger entschieden sich bei einer Wahlbeteiligung von über 70 % sehr knapp für die Alte Schule. Daraufhin entwickelte der Arbeitskreis ein Konzept zur Stellung eines Förderantrages für einen Zuschuss, um die Mehrkosten abzudecken, die sich aus dem Umbau des alten Gehöftes ergeben hätten. Das Nachbargrundstück wurde im Februar 2003 verkauft bevor ein Förderantrag gestellt werden konnte. Am 4. März 2003 tagte der Ortsbeirat mit dem Arbeitskreis zusammen und beschlossen der Gemeindevertretung nochmals die Zweistandortvariante vorzulegen. Der Neubau sollte an das Feuerwehrgerätehaus vorgenommen werden und die Alte Schule sollte durch die Vereine unterhalten werden. Dies sollte ein zu gründender Verbund der Zellaer Vereine übernehmen. Im April 2003 stimmte dem die Gemeindevertretung zu. Im Mai 2003 wurde ein Verbund der Zellaer Vereine ins Leben gerufen, der sogleich einen Nutzungsvertrag über die Alte Schule vereinbarte. Am 30. August 2003 konnte der erste Spatenstich des neuen Dorfgemeinschaftshauses erfolgen. In einer Bauzeit von fast eineinhalb Jahren konnte das neue Dorfgemeinschaftshaus am 08.01.2005 eingeweiht werden. Während der Bauzeit wurden von den Bürgern aus Zella über 2000 Stunden an Eigenleistung erbracht. Das neue Dorfgemeinschaftshaus bietet ca. 120 Sitzplätze. Im Obergeschoss baut sich die Feuerwehr einen neuen Gesellschaftsraum aus. Der alte Feuerwehrraum kann ist im Nutzungskonzept des DGHs eingebunden. Die Alte Schule wird von verschiedenen Vereinen genutzt. Ebenso steht der alte Schulhof für jegliche Feste zu Verfügung und bildet in Zella den Dorfmittelpunkt.

 

 

Sie können ihre Anfrage direkt an Hans Knauf, vor der Brücke 12, 34628 Willingshausen-Zella Tel.: 0 66 91 - 6441 stellen.

Sie möchten in unserem DGH feiern? Die Reservierung ist erledigt, doch wie stelle ich nun die Tische zu meinem feierlichen Anlass? Einige Anregungen und Tips können wir ihnen hier geben.

 

Am Beispiel einer Feier mit 96 Sitzplätzen und weiteren 8 im Vorraum für die Bedienung. Am Fenster stehen sieben Tische, in der Mitte sechs und zum Eingang eine dritte Reihe mit fünf Tischen.

In der rechten Ecke neben der Theke die 4,5m breite Musik vor der genug Platz zum Tanzen geboten wird.

An drei Tischen sollten an jeder Seite nur acht Stühle nicht neun gestellt werden, um

genug Platz beim Essen zu haben!

Bei einer 100 Mann-Party müssen die Tische in Reihe gestellt werden, mit Inseln können Feiern nur bis zu 80 Sitzplätzen gestellt werden!

Grundrissplan Neubau Dorfgemeinschaftshaus Zella
Grundrissplan.pdf
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